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Trinkwasseraufbereitung in Außnahmesituationen

Um im Ernstfall den Zugang zu frischen Trinkwasser sicherzustellen, können Sie vorab einen ausreichenden Vorrat für Ihren Haushalt anlegen. Ergänzend oder alternativ können Sie auf die Trinkwasseraufbereitung setzen. Die Aufbereitung eignet sich, wenn Ihre Lagerfläche beschränkt ist oder Sie den Platz anderweitig verwenden müssen.

Tabletten für die Wasseraufbereitung

Platzsparend sind chemische Tabletten für die Trinkwasseraufbereitung. Allerdings wird wegen des Chlorgeschmack das damit aufbereitenden Wassers nicht von allen Menschen als angenehm empfunden.

Für die Aufbereitung eigenen sich unter anderem Katadyn Wasserentkeimung Micropur Forte MF 1T Tabletten. Diese Tabletten benötigen ca. 30 Minuten um das Trinkwasser aufzubereiten.

In das mit Katadyn behandelte Wasser können im Anschluss Micropur Antichlor MA 100F Tropfen hinzugegeben werden. Die Tropfen entfernen den Chlorgeschmack, indem sie das Chlor in Kochsalz umwandeln.

Die Wasseraufbereitung mit Filtersystemen wie zum Beispiel von Brita, ist nur für die Reduzierung von Kalk sowie geruchs- und geschmacksstörende Stoffe (Chlor) geeignet. Daher können Sie die Wasserfilter alternativ zu den Antichlor-Tabletten verwenden. Zwar werden auch vorkommende Schwermetalle wie Blei und Kupfer zuverlässig reduziert, aber für die mikrobakterielle Filterung ist diese Art der Wasseraufbereitung nicht geeignet.

Abgesehen von sauberen Trinkwasser gibt es einige Hygieneempfehlungen für den Krisenfall.